Reisen

30.5.18: An die Nepalesische Grenze

Nach einer klaren, kalten Vollmondnacht, während der uns unsere neuen Schlafsäcke warm gehalten haben, fällt das Aufstehen etwas schwer. Der Everest lockt uns aber dann doch aus den Federn und so gibt es hier noch ein paar Bilder mehr.

Nach dem Frühstück in unserem geräumigen, recht komfortablen Zelt fahren wir früh los. Bald nach dem Base Camp biegen wir auf eine Holperpiste ab, auf der wir während ca. 70km durch eine zwar ziemlich öde, aber trotzdem tolle Landschaft rütteln. Bei Old Tingri kommen wir wieder zurück auf die Überlandstrasse. Leider hängen auch heute die Wolken wieder tief über dem Himalaya, sodass wir mehrheitlich auf die Gebirgskulisse verzichten müssen. Am Ende des Paiku Tso-Sees beginnt die Strasse wieder zu steigen und nach relativ kurzer Zeit kommen wir über einen ersten kleineren Pass (unter 5000m zählen sie nicht richtig), danach klettern wir den mit mehr als 5200m schon wesentlich bedeutenderen Tsalung La-Pass hoch. Auf der Nordseite ist das noch einigermassen bescheiden, auf der Südseite ist die Strassenführung richtig spektakulär. Serpentine reiht sich an Serpentine, sodass auf relativ kurzer Distanz bald einmal 1100 Höhenmeter „vernichtet“ sind. Nach dieser Heldentat gibt es im Kleinkaff Zonggazhen einen Nudelsuppe und dann fahren wir weiter den Berg hinab. Die Strasse folgt jetzt einer Schlucht, in der die Vegetationsfarbe bei ca. 3700m plötzlich von grau-braun auf grün wechselt. Noch geht es viele Kilometer weiter bis wir Mitte des Nachmittags im heutigen Ziel Kyerong auf ca. 2800m eintreffen.

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