Freitag, 19.9.2025: Victoria Falls

Die Nacht verlief nicht für alle gleich entspannt und mit leicht gemischten Gefühlen geht die Gattin morgens auf den Weg zum ersten Kaffee. Aber lediglich ein Perlhuhn, das die Nacht auf einem sicheren Ast über unserer Eingangstür verbracht hat, sorgt beim Verlassen des Häuschens für etwas erhöhten Puls. Noch vor Sonnenaufgang fahren wir los, und sind so bei den ersten Besuchern, die zu den Wasserfällen kommen. Die Touristenmassen sind noch in sicherer Entfernung, die Luft ist angenehm kühl und das Licht ist richtig toll. Die Wassermassen des Sambesi sind aktuell etwa in der Mitte zwischen Hoch- und Tiefwasserstand. Wir bekommen den Eindruck, dass dies vermutlich für den Besuch der Fälle ziemlich optimal ist. Bei mehr Wasser wären wir wahrscheinlich in kurzer Zeit nass und würden ausserdem wegen der starken Gischt die gigantischen Wasserfälle vermutlich nicht perfekt sehen. Wir spazieren gegenüber den Fällen knapp 2km durch den Regenwald und haben immer wieder eine super Aussicht auf die in die Tiefe stürzenden Wassermassen. Bis zu 110m tief ist die Schlucht und kaum mehr als 50m breit. Damit sind die Victoria Falls deutlich höher als die Niagara- oder die Iguazu-Fälle.

Am Ende der Tour gibt es das Frühstück im Lockout Cafe, von wo aus wir nochmals eine eindrückliche Sicht auf die Schlucht und die sie überquerende Stahlbrücke aus dem Jahr 1905 haben. Bei der Rückkehr in die Lodge ist fast nahtlos Mittagessenszeit und nach einer kurzen Verschnaufpause stärken wir uns beim High Tea. Auf der abendlichen Pirschfahrt mit dem Jeep gibt es den Apéro und knapp bevor wir verhungern, sind wir zurück in der Lodge für das Nachtessen. Der Weg zurück in unsere Unterkunft ist danach etwas entspannter als am Vortag, lediglich zwei Elefanten müssen uns Platz machen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert