Mittwoch 10. / Donnerstag 11.9.2025: Hoanib Valley

Die Internet-Verbindung im Hoanib-Valley ist eher bescheiden, weshalb es gestern keinen Bericht gab.

Am Mittwochmorgen liegt leichter Hochnebel über Swakopmund, der sich aber schon bald lichtet. Auf einem überraschend ruhigen und interessanten Flug brummen wir am höchsten Berg Namibias (ca. 2’500 m.ü.M.) vorbei und landen nach gut 1.5 Stunden im Niemandsland relativ nahe an der Angolanischen Grenze. In einer dreistündigen Fahrt im offenen Land Cruiser passieren wir eine eindrückliche, gebirgige Landschaft und kommen an kleinen Dörfern von Halbnomaden vorbei. Diese züchten Kühe, Ziegen und z.T. auch Schafe, die sie z.T. tagelang auf der Suche nach der spärlichen Nahrung sich selbst überlassen. Wenn Löwen in einen Umkreis von 5km kommen, wird aufgrund des GPS-Signals ein Alarm ausgelöst, damit die Tiere in Sicherheit gebracht werden können. Dies ist für die Dorfbewohner, deren Vieh, aber auch für die Löwen gut, denn früher wurden viele dieser Raubtiere geschossen oder vergiftet.

In unserem kleinen Camp werden wir durch das Personal mit einem fröhlichen Gesang willkommen geheissen und nach einer kurzen Verschnaufpause rütteln wir durch das trockene Flussbett zu einem tollen Aussichtspunkt für einen etwas windigen Sundowner.

Am frühen Donnerstagmorgen geht es dann bei noch kalten Temperaturen auf eine Erkundungstour Richtung Westen. Die gesuchten Wüstenelefanten sind zwar leider in ein Gebiet weitergewandert, das für uns nicht zugänglich ist. Dafür treffen wir aber auf 2 Giraffen, die sich nicht dabei stören lassen, ihre Mägen mit Blättern der grossen Bäume zu füllen. Einmal mehr ist aber die faszinierende karge Landschaft die Hauptdarstellerin.

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