In der Nacht war auf dem Platz vor dem Hotel ein Riesenkrach, der (gemäss gewöhnlich gut unterrichteten Quellen) um Punkt 2 Uhr aufhörte. Heute Morgen sind die Gassen fast menschenleer. Nicht nur die Leute, sondern auch die Wolken sind weg, sodass wir bei stahlblauem Himmel nochmals eine kleine Runde in der Altstadt drehen und so Abschied nehmen von der bunten und fröhlichen Stadt.
Ein Flug von etwa zwei Stunden bringt uns zu unserer nächsten Station São Luis. Die Fahrt in die Nähe unserer Unterkunft in der Altstadt ist kurz, der Kampf mit den Koffern über das Kopfsteinpflaster bis zur Pension aber anspruchsvoll. Es herrscht auch hier Ramba Zamba, nur noch dichter und noch lauter als in Salvador, auch wenn das schwer vorstellbar ist. Hier dreht sich alles um das traditionelle Bumba-meu-Boi-Fest. Die Musik besteht eigentlich nur aus ohrenbetäubendem Bass und treibendem Rhythmus, die Melodien dazu suchen wir noch. Mal schauen, wie die Nacht wird, denn das Epizentrum des Spektakels liegt direkt unter unseren Fenstern!






