Heute ist ein fauler Tag, wir schlafen aus und unternehmen dann eine Vormittagstour durch die Dünen. Zunächst folgen wir der Spur einer braunen Hyäne, die ist aber nicht mehr hieäne sondern schon dötäne. Von den sie verfolgenden Schakalen sehen wir ebenfalls nichts, ihr heiseres Bellen ist aber zwischendurch gut hörbar. Durch den endlosen Sand kurven von Düne zu Düne, immer wieder beeindruckt vom wechselnden Farbenspiel. Je nach Ort überblicken wir den kilometerlangen Strand des kalten Atlantik oder sehen in der Ferne die Berge, durch die wir gestern hierher gekommen sind.
Gegen Mittag zeigen sich einige blaue Störungen am Himmel, ein paar Sonnenstrahlen sorgen für angenehme Wärme. Dies ist hier eher die Ausnahme, Nebel und Wolken sind aufgrund der kühlen Temperaturen und der Meeresfeuchtigkeit die Regel. Am Abend fahren wir zum Sundowner an die Küste, wo wir von einem erhöhten Punkt aus eine absolut spektakuläre Sicht auf die Meeresbrandung haben. Ein Sonnenuntergang wird zwar nicht geboten, dafür ein Drink und das ist beim Sundowner neben dem Rauschen der Wellen schliesslich die Hauptsache.












