In der Nacht hat es kurz und ziemlich heftig geschüttet und der Tag erwartet uns mit einem dunklen Wolkendeckel. Die Crew ist damit beschäftigt, das Deck wieder zu trocknen. Auf nassen Sitzen im Boot starten wir etwas früher als an den Vortagen zu unser morgendlichen Bootstour, das Licht und die Aktivitäten in der Natur sind frühmorgens einfach vorteilhaft. Die Tierwelt beschränkt sich auf eine volle Palette an Vögeln, letzteres ist bei einem Pärchen Blatthühnchen auch als Verb zu lesen. Wir geniessen die friedliche Natur in alle Grünfacetten, die Arbeit wird ja durch den Bootsführer erledigt. Auf dem weiteren Weg Richtung Süden passieren wir die Ausläuferkette der nahen bolivianischen Berge, eine interessante Ergänzung zum flachen, grünen Sumpfgebiet des Pantanal.
Nach einer ausführlichen Siesta geht es um 15:00 weiter mit dem Nachmittagsausflug. Wir tuckern in einen Seitenarm in Richtung Laguna Mandioré, die die Grenze zu Bolivien bildet. Anfangs ist die Übung eher flau, dann spotten wir aber ein paar Tukane, die sich bei immer besser werdendem Licht stolz präsentieren. Ein kleine Brüllaffen-Familie haut sich den Bauch voll und ein paar Kuckucke spielen Verstecken mit dem Fotografen. Auf der Rückfahrt zu unserem Schiff wird als Zugabe noch ein schöner Sonnenuntergang geboten, sozusagen als Auftakt für den Sundowner an Deck.


























2 thoughts on “Freitag, 12.6.26: Serra Amolar”
Wieder schickst Du wunderschöne Fotos und unterhaltsame informative Geschichten. Danke dass ich wieder digital mitreisen darf. Liebe Grüsse von Jrma
wie schön, dass ich jeden Morgen in Eure Prachtswelt ein bisschen mit-eintauchen kann! Schönes Wochenende & safe journey
Jürg