Reisen

1.6.18: Kathmandu

Wir sind wieder erholt von unserer gestrigen Schütteltrophy und wir machen uns auf, alte Erinnerungen (aus 1986) aufzufrischen. Zuerst steht die Swayambunath-Stupa auf dem Programm, mit rund 2000 Jahren die älteste Stupa in Nepal. Affen turnen in Heerscharen herum und die Augen der Stupa wachen in allen vier Himmelsrichtungen über Stadt und Land. Wir shoppen noch ein wenig bei den Souvenirverkäufern und werden dafür mit exklusiver Aussicht von der Dachterrasse des Thanka-Verkäufers belohnt.

Danach besuchen wir die Shiva Baba Schule , die unser Führer Om als freiwilliger Helfer in Organisationsfragen unterstützt. Etwa 260 Schüler werden hier vom Kindergarten bis zur Sekundarschule unterrichtet und bei Bedarf auch medizinisch betreut. 15 von ihnen sind Waisen und sind deshalb im Internat untergebracht. Ein grosser Teil von ihnen wurde von der Strasse geholt, wo sie zuvor zumeist zum Betteln angestiftet wurden. Die Kinder machen uns alle einen extrem fröhlichen Eindruck. Die meisten Lehrer machen ihrer Arbeit zu einem grossen Teil freiwillig, viele von ihnen sind Studenten. Beeindruckt sind wir neben der tollen Stimmung auch von den sprachlichen Fähigkeiten der Kinder. Bereits im Kindergartenalter lernen sie neben Nepali auch Englisch und zudem etwas Deutsch, hauptsächlich weil die Schule von einer deutschen Stiftung unterstützt wird.

Das heutige Programm beenden wir in der Altstadt, wo das grosse Ausmass der Zerstörungen nach dem starken Erdbeben vor drei Jahren augenfällig ist. Die Anstrengungen zur Restaurierung sind gross, verschiedene Länder unterstützen diese Projekte. Aber es bleibt noch viel zu tun und so wird es noch eine Weile dauern, bis der frühere Zauber von Durban Square und Umgebung wieder hergestellt ist. Schön ist es hier trotzdem immer noch.

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